Die aktuelle GfK-Studie bestätigt die Forderungen der Bundesinnung Bau.
Eine aktuelle GfK-Studie bestätigt die Forderung der Bundesinnung Bau nach förder- und fiskalpolitischen Anreizen für die seniorengerechte Adaptierung von Bestandswohnungen. Demnach planen 41 Prozent der Über-40-Jährigen entsprechende Umbaumaßnahmen. Ganz oben auf der Wunschliste für Umbauarbeiten stehen die Neugestaltung des Sanitärbereichs, die rollstuhlgerechte Verbreiterung der Türen, der Einbau eines Treppenlifts, eine barrierefreie Küche und der Ein- oder Anbau eines Aufzugs. »Mit der Realisierung von mehr Barrierefreiheit schlagen wir drei Fliegen mit einer Klappe. Wir erfüllen die Wünsche der älteren Generation, kurbeln die Bauwirtschaft an und entlasten die Sozialbudgets des Bundes, der Länder und Gemeinden«, fast Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel zusammen und fordert von der Politik förderpolitische Anreize. Mit Aussicht auf einen Sanierungsscheck in Form eines staatlichen Einmalzuschusses von bis zu 6.500 Euro wären laut Studie 22 Prozent sicher und 48 Prozent der Befragten eher bereit, die notwendigen Maßnahmen zu beauftragen. Für die bauliche Umsetzung würden 25 Prozent sicher und 42 Prozent eher einen Fachmann heranziehen. 61 Prozent wünschen sich als Ansprechpartner einen Experten für alle Leistungen, wobei 52 Prozent sämtliche Arbeiten an ein gewerbliches Unternehmen vergeben würden. Mit einer entsprechenden Förderung wären sogar 65 Prozent der Befragten bereit, die Umbauten offiziell mit einem speziell ausgebildeten Profi zu realisieren.
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