Nach Monaten der Bad News geben die nackten Zahlen der Statistik der Bauwirtschaft endlich wieder Anlass zur Hoffnung.
Wie das Sozialministerium vermeldet, ist die Arbeitslosigkeit im Oktober im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die Zahl der Arbeitssuchenden ist um 7,9 Prozent gesunken, die der Schulungsteilnehmer um 2,7 Prozent. Den stärksten Rückgang verzeichnete die Gruppe der Metall- und Elektroberufe (-26,8%), an zweiter Stelle folgt bereits die Baubranche mit einem Minus von 10,7%.
Auch von der Statistik Austria kommen ermutigende Zahlen. Von Jänner bis Juli 2010 erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen einen Bauproduktionswert von 7,4 Mrd. Euro. Das bedeutete ein Minus von nur noch 3,7% im Vorjahresvergleich. In den Monaten davor betrug das Minus noch 9,1% (Jänner bis Juni) bzw. 11,1% (Jänner bis Mai). Der Produktionswert der Bautätigkeit für den Öffentlichen Sektor lag mit 2,7 Mrd. Euro nur noch um 6,4% unter jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. In den ersten 6 Monaten betrug das Minus noch 20%, in den ersten 5 Monaten sogar 22%.
Weniger erfreulich entwickelt sich die Auftragslage. Ende Juli 2010 wiesen die österreichischen Bauunternehmen Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 6,6 Mrd. Euro auf. Das entsprach einem Rückgang von 7,6% gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Ende Juni lag der Auftragsbestand bei 6,8 Mrd. Euro, ein Minus von 4,6% gegenüber dem Vorjahr.
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