Die Bauwirtschaft bleibt in der Krise, die Regierung verzichtet aber auf echte Maßnahmen.
Dann nämlich werden die von der Regierung gestarteten Konjunkturpakete I und II auslaufen. Ob sie tatsächlich so greifen wie geplant, bleibt dahingestellt. Das von der Regierung groß angekündigte »BIG-Paket« ist jedenfalls nicht viel mehr als heiße Luft gewesen. Nach wie vor existiert keine verbindliche Liste, welche Hochbauprojekte der öffentlichen Hand wie umgesetzt werden sollen. Nach wie vor kann jedes Ministerium selbst entscheiden, wann und wie viel Geld aus dem Paket investiert wird. Egal – offensichtlich geht es der Regierung um die kurzfristige Schlagzeile. Genauso wie beim »Sanierungsscheck« in der Höhe von 100 Millionen, der zusätzliche Investitionen von 650 Millionen, 200 Millionen Euro zusätzlicher Steuereinnahmen sowie die Schaffung von 7.000 Arbeitsplätzen in der Bauwirtschaft ausgelöst hat. Die Regierung sei davon »positiv überrascht«, erklärte Staatssekretär Schieder. Auf eine Fortsetzung dieses sich selbst finanzierenden Systems wird dann aber doch lieber verzichtet.
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